Die Künstlerin frägt sich, ob Kunst schön sein muss. Sie nutzt gezielt starke Kontraste oder reduziert sie auf ein Minimum, zerstört die Komposition, als würde sie ein Gefühl der Unvollständigkeit hinterlassen, oder verwendet Formen, die Ablehnung hervorrufen. In den Werken lassen sich Kindlichkeit oder Elemente erkennen, die aus unerwarteten Materialien wie Glitzer hergestellt sind, was jedoch nichts an der Düsternis des Sujets ändert. Auf diese Weise spielt die Künstlerin mit dem Unvereinbaren: Kann das, was schwere Gefühle hervorruft, auch anziehend sein?
Kann Hässlichkeit schön sein und muss sie schön sein, damit sie gesehen wollen werden, oder nicht?


Gelbe Briefe, 2026 Papier,pappe, metall , 194 Seiten
Die hat einfach nur viele Ängste, 2026  Metall , Plastik, Kohle, Acryl, Epoxidharz 200 × 87 cm
Mother und child, 2026 Draht,Polyurethanschaum hart, Acryl
Mother und child, 2026 Draht,Polyurethanschaum hart, Acryl
Painful scars, 2026 Mischtechnik-Zeichnungen mit Epoxidharz 10*(19 × 19 cm)

Christina Reschetnikov

lebt und arbeitet in München

2015-2018        
Studium an der Immanuel Kant Baltic Universität,
Design und Architektur Kaliningrad, Russland

2018
Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München,
Malerei und Grafik,  Prof. Anke Doberauer

WS 2020- SS2023 Mutterschaftsurlaub

2023-2026
 
Fortsetzung des Studiums an der Akademie der Bildenden Künste 
in München, Malerei und Grafik, Prof. Anke Doberauer


Austellungen

2019
MDCXIX, Jahresausstellung, AdBK München, Deutschland

2020
Die ersten Jahre der Amateurität, Jahresausstellung,
AdBK München, Deutschland

2020
OBST UND GEMÜSE, Malerei und Zeihnung aus der Klasse
Anke Doberauer , Bienewitz, München, Deutschland

2024
Pimmel, Jahresausstellung, AdBK München, Deutschland

2024
Pinxit, Malerei aus der Klasse Anke Doberauer in der katholischen
Akademie in Bayern, München, Deutschland

2025
Die grüne Wolke (The last man alive), Jahresaustellung,
AdBK München, Deutschland

2026

Ghosts of Trauma, Diplomaustellung, 
AdBK München, Deutschland